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Öffnungszeiten

Di 14 bis 18 Uhr
Mi 14 bis 18 Uhr
Do 14 bis 21 Uhr
Fr 14 bis 18 Uhr
Sa – So 12 bis 18 Uhr

Verein Shedhalle

Rote Fabrik
Seestrasse 395
CH-8038 Zürich

Tel + 41 44 4815950
Fax +41 44 4815951

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Kollaboration

SALON BASTARDE

Der Salon Bastarde ist ein Zusammenschluss aus Zürcher Bastard*innen, Usl*änder, Second@s und Kanaken die mitbestimmen wollen, wie ihre Stadt aussieht und was darin läuft. Der Salon ist eine kulturpolitische Intervention, um heimisch zu werden in einer Schweiz des Ausschlusses und des alltäglichen Rassismus. Der Salon bietet allen Menschen mit Migrationshintergrund und/oder of Color sowie allen Interessierten und Verbündeten (einen) Raum für Kritik, Spass und Utopie!

Der Salon ist Work-in-Progress um eine Stadt mit Migrationsvordergrund zu erfinden und einzuüben. Die Happenings verbinden Musikacts mit Diskussion, Performances mit Wissenschaft. Aus diesem Mix entsteht etwas, eine neue Spr@chë, ein neuer Ƨtyle, eine neue Ɐesthetik, ein neuer Spirit für eine Stadt mit mindestens 40% Bastard*innen. Spread the word. Kommt an die Salons – get in tatsch....odda check Facebook für updates….

Der Salon Bastarde ist entstanden aus dem Projekt „Die Ganze Welt in Zürich“, das 2015/2016 an der Shedhalle Zürich konkrete Interventionen zu Urban Citizenship ausgelotet hat. In mehreren Hafengesprächen haben sich Dutzende Kulturschaffende, Forschende und Medienmacher*innen sowie Aktivist*innen mit Migrationshintergrund und/oder of Color gefragt: Was ist unser Recht auf Stadt? Und welche Stadt wollen wir?

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Alles hat seine Grenze – Bastardische Expeditionen im Kanton Zürich.

Wer darf sich frei bewegen auf den Fluren und Wiesen des Kantons? Wer darf die Badi frei wählen, ins Theater gehen, auf der Langstrasse ein Bier trinken? Seit letztem Sommer werden Menschen in den Notunterkünften im Kanton Zürich eingegrenzt. Sie dürfen die Gebiete von Uster, Urdorf, Adliswil, Kemptthal und Kloten nicht mehr verlassen. Wer seine Kolleg*innen in der Stadt besuchen will, dem drohen bis zu drei Jahre Gefängnis. Repressive Grenzen durchfurchen den Kanton. Sieht so der Spitzenplatz in puncto Lebensqualität aus?

Wie fühlt es sich an, eine Grenze nicht überschreiten zu dürfen? Was passiert, wenn man es trotzdem tut? Am 13. Mai findet ein Aktionstag statt, der dieses Grenzregime im Kanton Zürich erkundet.

Wir wollen wissen, wie es um die „landschaftliche Vielfalt“ und die „vitalen Metropolen“ bestellt ist. Wir wollen ihre Grenzen aufsuchen, abschreiten, aneignen, übertreten. Der Bastard* in uns wird sich auf Expedition begeben und allerlei Geschwister finden: Grenzgänger*innen, Illegale, Us*länder, Mischlinge, Flüchtlinge, Zigeuner...

Am Abend trifft sich die vielfältige Ausbeute des Tages in der Stadt zum Salon. In Aktionen, Tischreden und Diskussionen treffen kreative, emotionale, politische und intellektuelle Positionen aufeinander. Bei zünftigem Essen tauscht sich die Meute über ihre Grenzerfahrungen aus und lernt sich als bastardische Gemeinschaft neu kennen.

Organisiert von der Autonome Schule Zürich (ASZ) (zusammen mit Experi-Theater u.a.)

Vorbereitungsworkshop am 18. März: www.wo-unrecht-zu-recht-wird.ch