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Die Shedhalle bleibt zwischen 22.5. und 30.5. wegen Umbauarbeiten für die Eröffnung der Rechercheausstellung "DIE SCHWEIZ IST KEINE INSEL #2 – Lauter Widerspruch" geschlossen!

Ausgenommen davon ist die Veranstaltung "Wo hätten wir links abbiegen müssen? - Manès Sperber quergelesen mit Bini Adamczak" am Dienstag, 28.5. um 19:00.

 

 

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Dienstag, 28. Mai 2013, 19:00

Wo hätten wir links abbiegen müssen? Manès Sperber quergelesen mit Bini Adamczak

Lesung von Bini Adamczak, Dito Behr und Katharina Morawek

Der Kommunismus hat das „historisch einklagbare Anrecht in die Welt gezwungen (...), keine Entmündigung hinnehmen, nicht eine einzige Erniedrigung mehr ertragen zu müssen. Seitdem ist noch das kleinste Unrecht größer und das größte schmerzt um ein Vielfaches mehr“. So schreibt Bini Adamczak in ihrem Buch „gestern morgen – über die einsamkeit kommunistischer gespenster und die rekonstruktion der zukunft“. „Gestern Morgen“ bürstet die Geschichte der russischen Revolution gegen den Strich; ausgehend vom stalinschen Terror wird der Frage nachgegangen, wie es im Verlauf nach 1917 kommen konnte, dass vom Aufbruch hin zu einer universellen Emanzipation, mit dem viele in die Revolution gegangen waren, kaum etwas übrig blieb. In seiner Romantrilogie „Wie eine Träne im Ozean“ lässt Manès Sperber den Revolutionär Herbert Sönnecke, einen der wichtigsten Protagonisten seines Romans, folgenden Satz sagen: „Einer von den Überlebenden wird sich an die Arbeit machen müssen, um genau herauszufinden, wann diese Entwicklung begonnen hat“. Zu diesem Zeitpunkt steht Sönnecke, Kommunist seit den Ruhrkämpfen 1920, in Moskau als Angeklagter der Schauprozesse vor Gericht. Einen Tag später wird er ermordet.

Bei der Lesung greifen wir diesen Faden auf und wollen den Versuch unternehmen, in einer gemeinsamen Debatte der erinnerungspolitischen Arbeit nachzugehen, zu der Manès Sperber uns ermahnt und auf die sich Bini Adamczak in „gestern morgen“ bezieht. Die Lesung ist gleichzeitig auch eine Hommage an Manès Sperber. Hier in Zürich verbrachte der Schriftsteller von 1942 bis 1945 drei widersprüchliche aber gleichzeitig entscheidende Jahre seines Exils. Hier entstanden die Fundamente seiner grossen Romantrilogie ”Wie eine Träne im Ozean”. Mit dem Titel der Lesung „Wo hätten wir links abbiegen müssen“ wollen wir nicht über richtige und falsche revolutionäre Linien streiten; zudem entwickeln wir weder ein Parteiprogramm noch sind wir Teil einer Gruppe mit offen artikuliertem oder unausgesprochenem Avantgarde-Anspruch. Wir stellen uns allerdings auch nicht außerhalb der Geschichte – unser Interesse gilt den gesellschaftlichen Bedingungen für revolutionäre Politik gestern, heute und morgen.

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Donnerstag, 30.5.2013, 19:00, Shedhalle

Zweifelhaftes Vergnügen

Diskussion über Versuche, Richard Wagner als politischen Künstler ernst zu nehmen.

mit Ruth Beckermann (Filmemacherin/Autorin), Saar Magal (Choreographin), Andreas Peham (Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes), Elmar Weingarten (Tonhalle Zürich), u.a. 

moderiert von Fritz Trümpi (Historiker, Journalist) 

 

Am Vorabend der Eröffnung der Rechercheausstellung „SCHWEIZ IST KEINE INSEL #2 – Lauter Widerspruch“ widmet sich die Podiumsdiskussion der Frage, wie die politische Figur Richard Wagner während des heurigen Wagner-Jahres in Zürich verhandelt wird, wie der Antisemitismus Wagners in einem solchen Jahr thematisiert und nach der ambivalenten Rolle der Schweiz im Hinblick auf "politische Exilanten" gefragt werden kann.

Shedhalle / Ausstellungen / DIE SCHWEIZ IST KEINE INSEL

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Eröffnung 31.Mai, 19:00

mit einer Lecture Performance von Saar Magal

Der zweite Teil des Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramms DIE SCHWEIZ IST KEINE INSEL nimmt unter dem Titel „#2 Lauter Widerspruch“ Bezug auf das Richard-Wagner-Jahr 2013 und seinen Zusammenhang mit Schweizer Geschichtspolitiken.

Arbeiten von Tal Adler/Karin Schneider, des „Arbeitskreises zur Umgestaltung des Lueger-Denkmals in ein Mahnmal gegen Antisemitismus und Rassismus“, von Sasha Huber, Tina Leisch, Saar Magal und des „Café Temelín“ zeigen Strategien eines künstlerischen Umgangs mit „ambivalenten“ und „problematischen“ geschichtspolitischen Figuren, Orten und Erzählungen.

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Das Bild der Schweiz als „neutrales Land“ und humanitäre Insel hat in den letzten Jahrzehnten Risse bekommen. Zwar ist die Schweiz kein NS-Nachfolgestaat, sie war aber mehrfach in das nationalsozialistische Regime involviert. In der Schweiz waren sowohl Widerständige aktiv, als auch Kollaborateur_innen und Profiteur_innen. Der heutige ökonomische Reichtum der Schweiz kann davon nicht getrennt werden.

Antisemitische und rassistische Politiken in der Schweiz gehen weit in die Geschichte zurück. Zwischen 1933 und 1945 war die Schweiz war ein Land des Exils, aber auch ein Land, das seine Grenzen für jene, die „nur aus Rassegründen“ auf der Flucht waren, schloss, sie zurückwies und somit ihren Tod in Kauf nahm. Bis heute zeigen sich Kontinuitäten dieser Politiken gegenüber Jüd_innen, Roma und Flüchtlingen, während die Behauptung der Neutralität und des „Spezialfalls“ Schweiz weiterhin der Schutzschild gegen die Auseinandersetzung mit eigenen Involviertheiten bleibt.

Augenscheinlich wird diese problematische Haltung zur eigenen Geschichte im Umgang mit dem Antisemitismus Richard Wagners im Jubiläumsjahr 2013. Gerade die Figur Wagner bietet die Gelegenheit einer weit über ihn und sein Werk selbst reichende Auseinandersetzung: Er floh als Beteiligter an der bürgerlichen Revolution aus Dresden, fand in Zürich Asyl und arbeitete hier nicht nur an seinem musikalischen Schaffen weiter, sondern verfasste auch die antisemitische Schrift „Das Judenthum in der Musik“. Später wurde er zu einem (kultur-)politischen Stichwortgeber der Nazis.

Wagner und sein Werk ernst zu nehmen bedeutet, keine feinsäuberliche Trennung seines musikalischen Schaffens von seinen politischen Haltungen und Handlungen vorzunehmen, keine Rechtfertigung des musikalischen „Genies“ zu betreiben, während sein Antisemitismus und seine Deutschtümelei als bestenfalls irritierende Fußnote behandelt werden. Wagner als politischen Künstler ernst zu nehmen bedeutet, die Logik seines Schaffens - mittels Kunst die Welt zu formen - genauer zu betrachten. Zuletzt bedeutet eine solche konsequente Auseinandersetzung (in der Schweiz) auch , sich mit historischen Formen von Antisemitismus und Rassismus auseinanderzusetzen und gegen deren aktuelle Formen aufzutreten und zu kämpfen.

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Das Ausstellungsprojekt „#2 Lauter Widerspruch“ schlägt vor, Werk, Haltung und Rezeption als „schillernd“ oder „ambivalent“ bezeichneter Figuren in ihrem Gesamtzusammenhang ernst zu nehmen. Die in der Ausstellung gezeigten künstlerischen Arbeiten setzen einer apologetischen, verunklärenden Haltung Strategien der Klärung und Veränderung entgegen.

Die Choreographin Saar Magal eröffnet die Ausstellung mit einer Performance –Lecture ihres Stückes „Hacking Wagner“ in einer für die Shedhalle adaptierten Version. Dabei geht es um die Möglichkeiten, das Werk und die Rezeption Richard Wagners zu „hacken“, also die betreffenden Codes zu knacken, sie umzudefinieren und sich Wagner - auch aus der Position von Überlebenden des Holocaust und ihrer Nachkommen – neu anzueignen. Weiters wird nach der Aufführbarkeit Richard Wagners in Ländern, in denen der Nationalsozialismus und seine Folgen bis heute nachwirken – so auch in der Schweiz - gefragt.

Tal Adler/Karin Schneider blicken in zwei Arbeiten aus den Serien „Zersprengte Fragmente“ und „Leveled Landscapes“ auf Orte und Formen des Erinnerns, Vergessens und Verdeckens in der österreichischen „Landschaft“.

In Tina Leisch’s „Riefenstahl Remix“ werden die Geschichten der beiden Romnija Anna Blach und Rosa Winter erzählt, beide Frauen wurden – neben über 100 anderen - von der Nazi-Film-Ikone aus einem Konzentrationslager als unfreiwillige Statistinnen für ihren Film „Tiefland“ zwangsverpflichtet. Demgegenüber stellt Leisch Ausschnitte aus „Tiefland“ , dessen Ästhetik in „spanischer“ Atmosphäre auf romantisierende Klischees von Roma setzt.

Die in der Ausstellung gezeigten Arbeiten von Sasha Huber und der zwei Kollektive „Café Temelín“ und „Arbeitskreis für die Umgestaltung des Lueger Denkmals in ein Mahnmal gegen Antisemitismus und Rassismus in Wien“ zeigen Formen der künstlerischen Intervention an sehr konkreten Orten auf und sind daran interessiert, dort Handlungsspielräume zu erweitern.

Der „Arbeitskreis zur Umbenennung des Lueger-Denkmals in ein Mahnmal gegen Antisemitismus und Rassismus in Wien“ lud zu einem offenen Wettbewerb, bei dem 225 Umgestaltungsvorschläge betreffend das Denkmal für einen antisemitischen Politiker, Karl Lueger (Wiener Bürgermeister 1897-1910) eingereicht wurden. In der Ausstellung werden ausgewählte Entwürfe, der Siegerentwurf sowie eine zusammenfassende Publikation gezeigt.

Sasha Huber dokumentiert ihre Umbenennung des nach einem Schweizer Vertreter des wissenschaftlichen Rassismus, Louis Agassiz, benannten Agassizhorns (Berner Alpen) in „Rentyhorn“. Renty war der Name jenes kongolesischen Sklaven, an dem Agassiz seine rassistische Beweisführung exerzierte und ihn dafür fotografieren ließ.

Das „Café Temelín“ zeigt filmische und fotografische Auszüge aus einer Tournee durch österreichische Grenz- und Bergregionen. Sie hatte zum Ziel, die Normalität revisionistischer Geschichtsschreibung und die Kontinuitäten nationalistischer und rechtsextremistischer Diskurse zu stören. 

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Die Rechercheausstellung DIE SCHWEIZ IST KEINE INSEL versammelt künstlerische Arbeiten zu Schwerpunktthemen sowie Publikationen und Recherchematerialien in Form eines Handapparats. Die Ausstellung wird im Laufe des Jahres 2013 mit zusätzlichen thematischen Schwerpunkten erweitert. Der  Handapparat wird laufend ergänzt, ist Grundlage weiterer Programmpunkte wie Workshops, Diskussionsveranstaltungen, Plakatkampagnen oder Aktionen/Interventionen und steht Besucher_innen zur Lektüre und als Recherchematerial zur Verfügung.

Shedhalle / Ausstellungen / DIE SCHWEIZ IST KEINE INSEL

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Das aktuelle Ausstellungs-, Film- und Veranstaltungsprogramm „DIE SCHWEIZ IST KEINE INSEL“ macht einerseits die gesellschaftliche Ausgrenzung und Verfolgung, aber auch die politische und kulturelle Selbstorganisation von Roma, Sinti und Jenischen in der Schweiz und in Europa zum Thema. Die Regulierung des öffentlichen Raums durch Bettelverbote oder Platzverweise, der Zusammenhang dieser Politiken mit der Verteilung des Reichtums und die Unsichtbarmachung von Armut werden aufgezeigt sowie Gegenstrategien formuliert. Weiters geht es um Fragen nach politischem Exil, Grenz- und Migrationspolitiken.

Das Thema des politischen Exils wird auch im zweiten Schwerpunkt aufgegriffen: in Bezug auf das Richard-Wagner-Jahr 2013 wird der Inszenierung des künstlerischen Genies als Strategie der Verwertung und Standortpolitik nachgegangen. Verschiedene Projekte stellen die Frage, wie aus einem antisemitischen politischen Aktivisten und (kultur-)politischem Stichwortgeber der Nazis eine schillernde Identifikationsfigur für das Exilland Schweiz wird, während gleichzeitig andere, die in der Schweiz Schutz, ein besseres Leben oder schlicht ihr wirtschaftliches Auskommen suchen, marginalisiert, kriminalisiert, aus dem öffentlichen Leben und Raum verdrängt werden.

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In von Rassismus geprägten Gesellschaften herrscht ein permanenter Konflikt zwischen jenen, die „dazu gehören“ und jenen, die nicht „dazu gehören“ – also einbezogen, kontrolliert oder „integriert“ werden müssen. Es handelt sich um einen Konflikt um die Definition der gesellschaftlichen Normalität: Wer kann oder darf auf welche Weise, mit welchen Möglichkeiten (mit-)bestimmen? Wie hat sich der/die Einzelne zu verhalten, zu sprechen und auszusehen? Wie und von wem wird diese Normalität gestaltet und wie und von wem sie überprüft, kontrolliert und „exekutiert“?

Diese herrschende Normalität betrifft einerseits den Zugang zu Ressourcen, die von Allen, auch von den Marginalisierten, geschaffen werden und auf die Alle mit gleichen Rechten Anspruch haben sollten. Gleichzeitig geht es aber auch um das Recht selbstbestimmt zu sprechen, sichtbar zu sein und an der Gestaltung des gemeinsamen Lebens gleichberechtigt teilhaben zu können. Es ist ein Konflikt um gleiche politische, soziale, ökonomische und kulturelle Rechte und um die Bedingungen des Sprechens, Handelns und überhaupt des Seins.

Für Marginalisierte, sei es für Minderheiten, für Migrant_innen, für sexuell jenseits der Norm orientierte, für sozial Schwache, Arme oder Arbeitslose bedeutet der Wunsch nach Teilhabe an der gesellschaftlichen Normalität einen Spießrutenlauf zwischen den eigenen Bemühungen nach einem selbstbestimmten und „guten“ Leben, der andauernden Hinterfragung und Beschränkung dieses Lebens sowie Diskriminierung und Ausschluss durch rassistische und antisemitische, sexistische oder klassistische Strukturen und alltägliche Anfeindungen. 

Für Jenische, Roma oder Sinti war und ist diese Situation seit Jahrhunderten Teil ihrer Lebensrealität. Sie machte die Arbeit an der Aufhebung sozialer Ungleichheit und Diskriminierung mit verschiedenen, gleichzeitigen Strategien notwendig: sei es die Entdeckung, Erschaffung und Besetzung unterschiedlicher Nischen, die das wirtschaftliche Auskommen sichern, die Weitergabe von Wissen abseits von staatlich und mehrheitsgesellschaftlich kontrollierbaren Ordnungssystemen gegen Assimilations- und Integrationspolitiken, die Sprache, Lebensweise oder soziale Strukturen angreifen, oder den Umgang mit gesellschaftlich zugeschriebenen Identitäten und der damit verbundenen Stigmatisierung. 

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Die gezeigten künstlerischen Arbeiten, Publikationen und Recherchematerialien beschäftigen sich vor allem mit der Frage danach, welche Strategien Jenische, Roma oder Sinti entwickeln, mit Fremdzuschreibungen und Erfahrungen mit Rassismus umzugehen, wie sie sich selbst definieren, in der Gesellschaft verorten und mit welchen Mitteln sie sich dem „rassistischen Wissen“ der Mehrheitsgesellschaft und der Marginalisierung widersetzen.

Mo Diener recherchiert in ihrer künstlerischen Arbeit zu verschiedenen Aspekten des Lebens von Jenischen in der Schweiz und zeigt in der Ausstellung Gespräche mit Schweizer Jenischen, die u.a. von ihren Lebensentwürfen, ihren Berufen, Selbstdefinitionen und –organisierungen erzählen. Eva Merckling-Mihok nimmt in „Die Beichte“ ihre eigene Autobiografie zum Anlass, um Erfahrungen mit familiären und gesellschaftlichen Ausgrenzungen als Tochter eines tschechischen Roms und einer Schweizerin zu beschreiben und einen selbstbestimmten Ausbruch aus dieser Situation zu formulieren. Tamara Moyzes ironisiert in „Miss Roma“ den Zwang der Anpassung an als legitim geltendes Aussehen anhand der Verwandlung einer Romni in eine blonde „Schönheit“. Marika Schmiedt zeigt in mehreren Filmen – „Eine lästige Gesellschaft“, „Roma Memento. Zukunft ungewiss?“, „VERMÄCHTNIS. LEGACY“ und „Gedenken“  – Kontinuitäten der Ausgrenzung, Verfolgung und des Verschweigens. Romnija verschiedener Generationen zeichnen darin ihre Lebensgeschichten, besprechen Strategien des „Überlebens“, schreiben sich in die Geschichte ein und konfrontieren die Mehrheitsgesellschaft.

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Die Rechercheausstellung DIE SCHWEIZ IST KEINE INSEL versammelt künstlerische Arbeiten zu Schwerpunktthemen sowie Publikationen und Recherchematerialien in Form eines Handapparats. Die Ausstellung wird im Laufe des Jahres 2013 mit zusätzlichen thematischen Schwerpunkten erweitert. Der  Handapparat wird laufend ergänzt, ist Grundlage weiterer Programmpunkte wie Workshops, Diskussionsveranstaltungen, Plakatkampagnen oder Aktionen/Interventionen und steht Besucher_innen zur Lektüre und als Recherchematerial zur Verfügung.